Festankündigung

Festankündigung

Mal ist er früher, mal später im Jahr: der Termin, auf den das Osterfest fällt. Und weil weitere Feste im Kirchenjahr von diesem Termin abhängen (Aschermittwoch 40 Tage vor Ostern, Christi Himmelfahrt 40 Tage und Pfingsten 50 Tage nach Ostern, Fronleichnam nach Pfingsten), gibt es den Brauch, die konkreten Termine dieser Feste der Christengemeinde in Form der sogenannten "Festankündigung" mitzuteilen.

Zurück geht diese Festankündigung auf das 4. Jahrhundert, als das Erste Konzil von Nizäa im Jahr 325 für das ganze Römische Reich einen einheitlichen Ostertermin bestimmte. Die Berechnung dieses Datums – später auch der davon abhängigen beweglichen Feste – wurde der Kirche von Alexandrien übertragen, die es allen anderen Kirchen, auch dem Bischof von Rom, mitteilte, und zwar im so genannten Osterfestbrief, der alljährlich an Epiphanie veröffentlicht wurde.

Der Brauch kann heute ein Zeichen setzen, dass für uns Christen die Zeit eine ganz eigene Dimension hat: als Zeit des Heiles, die mit dem Erscheinen des Gottessohnes einen neuen Anfang genommen hat und im auferstandenen und wiederkommenden Herrn ihr Ziel und ihre Vollendung finden wird. Davon erzählen uns die vielen Feiertage des kommenden Jahres.

Liebe Schwestern und Brüder,

die Herrlichkeit Christi ist heute erschienen; immerfort leuchtet sie unter uns auf, bis der Menschensohn wiederkommt.

Nach dem Fest seiner Geburt und seiner Erscheinung schauen wir aus nach den Drei Österlichen Tagen: den Feiern seiner Kreuzigung, seiner Ruhe im Grab und seiner Auferstehung von den Toten. So kündigen wir euch als Erstes das Fest aller Feste an, den Ostersonntag, am siebzehnten April dieses Jahres. Jubelnd feiern wir den Tag, den Gott gemacht, und rühmen die Auferstehung unseres Erlösers.

Damit auch wir mit ihm auferstehn, begehen wir vierzig Tage hindurch die Österliche Bußzeit. Sie beginnt am zweiten März dieses Jahres mit der Feier des Aschermittwochs.

Danach schenkt uns der Herr die fünfzig Tage der Osterzeit:

Am sechsundzwanzigsten Mai das Fest seiner Himmelfahrt und am fünften Juni das Hohe Pfingstfest, an dem der Heilige Geist herabkam auf seine Jünger.

Fronleichnam, das Hochfest des Leibes und Blutes Christi feiern wir am sechzehnten Juni.

Ihre Erstkommunion empfangen die Kinder unserer Pfarrgemeinde am fünfzehnten, am zweiundzwanzigsten und am sechsundzwanzigsten Mai in St. Dionysius und am achten und am fünfzehnten Mai in St. Felizitas.

Besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist werden Jugendliche beim Empfang der Firmung am siebenundzwanzigsten August in St. Felizitas und am fünfundzwanzigsten September in St. Dionysius bestärkt.

Im Herbst feiern wir die Patrozinien unserer Kirchen: am neunten Oktober das Fest des Hl. Dionysius, Patron der Seppenrader Kirche und am dreiundzwanzigsten November das Fest der Hl. Felizitas, Patronin der Lüdinghauser Kirche und Patronin unserer Pfarrgemeinde.

Die Gemeinschaft der Christen bereitet sich vor auf das Kommen ihres Herrn und beginnt den Advent am siebenundzwanzigsten November. Voll Hoffnung erwartet sie am Ende der Zeiten die Wiederkunft unseres Retters Jesus Christus. Ihm gebührt alle Ehre und Herrlichkeit, jetzt und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Ihr Seelsorgeteam

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Termine: Festankündigung

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