Anwendung der Corona-Schutzverordnung vom 20. August 2021

auf das Leben in Kirche und Gemeinde

Die seit dem 20.08.2021 in NRW geltende Schutzverordnung hat Auswirkungen auf die Regeln, die das Generalvikariat Münster an die Pfarreien weitergibt.

Konkret bedeutet dies für Zusammenkünfte im Leben der Gemeinde:

  1. Die Rückverfolgbarkeit entfällt für alle Gottesdienste und Veranstaltungen.
  1. Für öffentliche Gottesdienste in Innenräumen entfällt die Maskenpflicht am Platz. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern muss (mit Ausnahme von Wohn- und Lebensgemeinschaften) eingehalten werden, weil eben nicht gewährleistet ist, dass alle Mitfeiernden immunisiert oder getestet sind. Beim gemeinsamen Singen in Innenräumen muss (mit Ausnahme der Zelebranten im Altarraum) eine Maske getragen werden.
  1. Wenn bei Trauungen, Taufen, Beerdigungen oder anderen Sondergottesdiensten gewährleistet ist, dass alle Teilnehmenden tatsächlich immunisiert oder getestet sind, kann auf alle Abstände verzichtet werden. Gemeinsam gesungen werden darf in diesen Fällen jedoch nur dann, wenn die getesteten Personen einen PCR-Test nachweisen können. Anderweitig muss auch in dem Fall mit Maske gesungen werden.
  1. Für Gottesdienste im Außenbereich besteht keine Maskenpflicht. Beim Gemeindegesang im Außenbereich braucht ebenfalls keine Maske getragen zu werden, auch wenn nicht gewährleistet ist, dass alle Mitfeiernden immunisiert oder getestet sind.
  1. Für Chöre gilt auch während der öffentlichen Gottesdienste, dass zwischen den Singenden ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten ist, weil Gottesdienste eben nicht der 3G-Regel unterliegen und somit nicht gewährleistet ist, dass alle Mitfeiernden immunisiert oder getestet sind.
    Bei Proben von Chören und Gesangsgruppen in Innenräumen kann sowohl auf die Masken als auch auf den Abstand verzichtet werden, wenn alle Anwesenden immunisiert sind oder (die nicht Geimpften und nicht Genesenen) einen PCR-Test nachweisen können. Für Kinder- und Jugendchöre besteht beim gemeinsamen Singen ohne Maske keine Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests.
  1. Für die Nutzung von Pfarrheimen durch Gruppen, Vereine, Verbände oder sonstige Nutzer gilt: Vollständig Geimpften und Genesenen stehen alle Einrichtungen und Angebote wieder offen, die Teilnahme an Veranstaltungen oder sonstigen Angeboten ist – bei generell empfohlener Einhaltung der AHA+L-Regeln – ohne weitere Auflagen möglich. Nur nicht Geimpfte oder Genesene müssen ab einer Inzidenz von 35 für Veranstaltungen und Angebote in Innenräumen einen Negativ-Schnelltest nachweisen, der höchstens 48 Stunden zurückliegt.