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Sakramente

THEOLOGEN SAGEN, JESUS CHRISTUS SEI IN SEINEM WORT, SEINEN HANDLUNGEN UND SEINER PERSON DAS UR-SAKRAMENT DER MENSCHENLIEBE GOTTES. MEHR

Hochzeit - Ehejubiläum

was tun wenn....

. . . Sie heiraten, oder Ihre Silber- und Goldhochzeit auch im kirchlichen Rahmen feiern möchten . . .

Grüne Hochzeit:

Kommen Sie mit Ihrem Anliegen, in einer unserer Kirchen heiraten zu wollen, so frühzeitig wie eben möglich zu uns. ImPfarrbüro an der Mühlenstrasse 7(Telefon 79570) wird Ihnen weitergeholfen und eine unverbindliche Anfrage aufgenommen. 

Innerhalb der anschließenden zwei Wochen meldet sich ein Seelsorger bei Ihnen, um weitere Rahmenbedingungen zu klären und den Termin zu bestätigen.

Im angemessenen Zeitrahmen vor Ihrer Trauung gibt es dann weitere Gespräche. In der Familienbildungsstätte (FBS), Mühlenstraße, halten wir vorbereitende Seminare für Brautleute, zu denen wir herzlich einladen.

Silberhochzeit

Sie sind 25 Jahre gemeinsam unterwegs und wollen dies auch in der Kirche feiern? 

Im Rahmen unserer Gemeinde-Gottesdienste am Freitag- und Samstagabend laden wir Sie ein, mit uns zu feiern. Sehr oft macht dies mehr Sinn als eine eigene kirchliche Feier zu veranstalten, vor allem, wenn die Gruppe klein oder mit unserer Liturgie nicht mehr so vertraut ist. Wir bereiten eigene Fürbitten vor, spenden Ihnen im Gottesdienst einen besonderen Segen, so dass Sie im Gemeindegottesdienst persönlich gut vorkommen.

Goldhochzeit, Diamantene und Eiserne Hochzeit

Wer 50 Jahre oder noch länger in gemeinsamer Ehe und mit Gottes Segen unterwegs ist und dieses Ereignis in einem Gottesdienst feiern möchte, dem sind wir gerne bei der Planung behilflich; sei es in einer eigenen Feier oder in einem unserer Gemeinde-Gottesdienste.

Ehe: Zeichen der Liebe Christi zu den Menschen

Für die Kirche ist die Ehe ein Sakrament. Sie ist nach katholischem Glaubenverständnis ein Zeichen für den Bund zwischen Christus und der Kirche, wie es der Katechismus der katholischen Kirche ("Weltkatechismus") erklärt.

Nach den Worten des Zweiten Vatikanischen Konzils ist sie "Bild und Teilhabe an dem Liebesbund Christi und der Kirche". Mehr noch: Christliche Ehe soll zum Zeichen und damit zur gelebten Verkündigung der Liebe Christi zu den Menschen werden.

Ein Theologe beschreibt dies so: "In der Liebe der Eheleute zueinander, in ihrem Dienen und Opfern füreinander, in ihrem Ertragen und Verzeihen, in ihrer Treue bis zum Tod soll deutlich werden, was Christus auch in der Gegenwart für die Menschheit, insbesondere für seine Kirche, ist und wirkt."

Konstituierend für dieses Sakrament ist der Wille der Brautleute bei der Trauung, die Ehe nach diesem Verständnis einzugehen.

Nicht die Kirche oder der trauende Priester spenden das Sakrament, sondern die Ehepartner einander, wann immer sie ihr Jawort in einer kirchlich anerkannten Form sprechen.

Nicht der Ritus (die Trauung) ist das Sakrament, sondern die Ehe selbst - oder wenn man so will, der Ehealltag.

In der Bibel gibt es zahlreiche Hinweise auf die Ehe. Das Verhältnis zwischen Gott und dem Volk Israel wird oftmals mit dem Liebesverhältnis zwischen Braut und Bräutigam beschrieben. In ihrem Festhalten an der Unauflöslichkeit der Ehe beruft sich die katholische Kirche auf das Neue Testament (Matthäus 19,6): "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."

Darauf nimmt auch die Feier der Eheschließung Bezug; im Trauungsspruch heißt es: "Ich will dich lieben, achten und ehren, solange ich lebe (alternativ: bis dass der Tod uns scheidet)."


Text: Norbert Göckener, kampanile
Foto: Norbert Ortmanns, Kirche+Leben