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Fusion mit St. Dionysius steht an:

Fusion mit St. Dionysius steht an:

Foto: Michael Beer
Foto: Michael Beer

Pressebericht vom 18.05.2015 von Michael Beer:

Steuerungsausschuss informierte über den Stand der Fusion von St. Felizitas und St. Dionysius

Kein Jubelfest, aber ein Neutstart

Lüdinghausen -  Die Fusion der beiden Kirchengemeinden St. Felizitas und St. Dionysius wird am 17. Januar 2016 erfolgen. Der Rahmen dafür ist derzeit noch in Planung. Über diesen Termin wurden die Gläubigen in den Messen am Wochenende informiert. Einen ersten Zwischenstand der Gespräche gab der Steuerungsausschuss im Gespräch mit den WN.

„Als ich von Bischof Felix Genn die Ernennung zum Pfarrer in St. Felizitas mit dem Wunsch erhielt, die Gemeinden in Seppenrade und Lüdinghausen zusammenzuführen, gab es kaum Berührungspunkte. Da hat sich in den letzten drei Jahren viel geändert. Nun erscheint mir die Neuschaffung einer Kirchengemeinde sinnvoll“, sagte Pfarrer Benedikt Elshoff.

Unter professioneller Begleitung der Diözese wurde der Prozess im November 2014 gestartet. Strukturen haben sich geändert und bewährt, es gibt Pfarrbüros an zwei Standorten, eine Leitung für alle Kindergärten, einen gemeinsamen Pfarrbrief, eine gemeinsame Wallfahrt, einen Jugendliturgiekreis. Jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, den zeitlichen Vorgaben des Bischofs zur Zusammenlegung der Gemeinden zu folgen. „Wir haben diese Zeit benötigt, um zusammenzuwachsen.

Diese Zwangsheirat am 17. Januar, wenn die alten Gemeinden aufgelöst und die neue gegründet wird, ist sicherlich kein Jubelfest, sondern der Start zu weiteren Prozessen. Wie die Gemeinde dann heißen wird, entscheidet der Bischof“, so Pfarrer Elshoff.

Die Atmosphäre im Ausschuss bezeichneten alle Teilnehmer als konstruktiv und gut. Für den Seppenrader Teil wird sich nicht viel ändern. Die Kirche wird weiterhin St. Dionysius heißen, auch wenn die Gemeinde einen neuen Namen erhält. Die erfolgreiche Arbeit vor Ort wird fortgesetzt. „Das heißt aber nicht, dass wir nichts ändern werden. Wir wollen voneinander lernen. Wenn die andere Seite etwas besser macht, warum sollten wir das dann nicht übernehmen“, sagte Ingrid Kortendieck vom Seppenrader Pfarreirat. Auch im Bereich der Jugendarbeit werde es gemeinsame Projekte geben, die in der Hand von Alexander Ridder liegen, so Alice Zaun.

Die Leitungsstruktur werde in verschiedene Bereiche aufgefächert, mit Personen, die z.B. für die Caritas, die Senioren, die Kinder oder Jugendliche verantwortlich sind. Während es den kirchlichen Vereinen überlassen bleibt, ihre Selbstständigkeit zu behalten, wird es nach einer Übergangsphase aber nur einen Kirchenvorstand und einen Pfarreirat geben. Diese Frage wird das Gremium im nächsten Halbjahr beschäftigen, da turnusgemäß Wahlen für den Kirchenvorstand, dessen personelle Größe vorgegeben ist, im November anstehen.

Beim Pfarreirat ist man da flexibler. „Der soll arbeitsfähiger werden. Da ist an verschiedene Ausschüsse, so ein Ortsausschuss nur für Seppenrade, oder an die Mitwirkung „sachkundiger Bürger“ gedacht“, so Elshoff.

Der Ausschuss geht optimistisch in die heiße Phase des Prozesses. „Wir haben Erfahrungen aus der Fusion von St. Felizitas und St. Ludger gesammelt. Es geht um die Sache. Die Dinge werden sich einspielen“, sagten Margret Pernhorst und Michael Oestermann, die an der Fusion vor zehn Jahren mitgewirkt haben. „Leider werden aber die Gremien der Laien kleiner“, bedauerte Margret Pernhorst.

Aktuelles aus letzter Zeit

Abschieds-Gottesdienst von Frau Reinhild Limberg

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Osternacht in St. Felizitas

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Palmsonntag, mit Familiengottesdienst

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